Parkplatzsuche
drei Versuche,
endlich ist‘s geschafft.
Dann die lange
Kassenschlange,
kostet Geld und Kraft.
Nächste Probe:
Garderobe,
eine ist noch frei.
Grandiose
Badehose
(fast der letzte Schrei).
In der Halle
trifft man alle
nur noch leicht verhüllt.
Große Becken
zum Erschrecken.
Alles gut gefüllt.
Kaum zwei Liegen
sind zu kriegen,
zwar sind alle leer.
Doch mit ollen
Handtuchrollen
reserviert sie wer.
Der Verfasser
geht ins Wasser,
schaut sich skeptisch um.
Baumwollflusen,
Hängebusen
sind um ihn herum.
Dann zerschellen
Indoorwellen
auf der schmalen Brust.
Dicke Bäuche
und Gekeuche
dämpfen leicht die Lust.
Nicht vergessen:
Mittagessen,
Schnellgastronomie.
Dicke Lüfte,
Pommesdüfte,
Rot-Weiß-Energie.
Danach Rutschen,
die echt flutschen,
furchtlos gibt man Gas.
Nur die lose
Badehose
reduziert den Spaß.
Knapp vier Stunden
überwunden,
Rückfahrt steht bevor.
Schnell sich föhnen,
noch mehr löhnen.
Alles riecht nach Chlor.
Freizeitbaden
kann nicht schaden,
doch ein guter Rat:
Als Gewässer
fast noch besser
wär ein Freiraumbad.
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